Nahrungsmittelunverträglichkeit - Labortests zu den häufigsten Auslösern von Beschwerden rund um die Verdauung

  • Haben Sie Verdauungsprobleme nach dem Essen?
  • Reagiert Ihre Haut auf verschiedene Nahrungsmittel oder Sie haben generell Hautprobleme? 
  • Sie haben chronische Entzündungen (bspw. Rheuma) und möchten über Ihre Ernährung das Entzündungsgeschehen positiv beeinflussen?
  • Ihr Schlaf ist unruhig und Sie kommen öfters in Unterzucker (Schwindel, Übelkeit)?
  • Essen macht Sie müde oder Sie sind generell müde?
  • Sie haben oft Kopfschmerzen?
  • Sie wissen, dass Sie auf Nahrungsmittel reagieren, können aber nicht bestimmt ausmachen, welche das sind?
  • Sie haben oft Durchfall oder Verstopfung?
  • Ihr Hormonhaushalt ist durcheinander und Sie vermuten einen Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln, die Sie essen?
  • Sie haben schon alles Mögliche testen lassen ohne Resultat?
  • Sie kennen Ihre Unverträglichkeiten schon und benötigen eine Ernährungsberatung oder weiterführende Diagnostik?

Wenn Sie ein paar dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, lohnt es sich weiterzulesen.


Welche Labortests für Sie Sinn machen, kann ich Ihnen erst im Anamnesegespräch beantworten, da jeder Fall ganz individuell ist. Neben vom Immunsystem getriggerten Nahrungsmittelunverträglichkeiten (IgG) und Nahrungsmittelallergien (IgE), kann auch das enzymatische System (Histamin-, Laktose-, Fruktoseintoleranz), das hormonelle System oder eine Dysbiose (Fehlbesiedlung des Darms) an Ihren Beschwerden beteiligt sein. Zu den häufigsten Auslösern von Beschwerden rund um die Verdauung gehören glutenhaltige Nahrungsmittel, Milchprodukte, Hefe, Nüsse und Eier.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
(Pro Immun M-Test)



Der Pro Immun M®-Test ist ein labortechnisches Verfahren (Bluttest) zur Bestimmung von Immunreaktionen auf 44, 90, 180 oder 270 ausgewählte Lebensmittel.

Dabei werden die Reaktionsstärken auf die Lebensmittel berücksichtigt. Es handelt sich im Gegensatz zu einem IgE-vermittelten Test (Sofortreaktionen) um einen IgG1-4 vermittelten Test (Reaktionen vom verzögerten Typ).

Wichtig zu wissen ist, dass Immunreaktionen nicht unbedingt mit Magen-Darm-Störungen einhergehen, sondern auch im Gewand von systemischen Entzündungen daher kommen können.


Histaminintoleranz
Laktose- und Fruktose-Unverträglichkeit


Die Laktose- und Fruktose-Unverträglichkeit wird mit einem Atemtest durchgeführt oder im Selbsttest mit Fruchtzucker bzw. Milchzucker.

Die Bestimmung einer Histaminintoleranz ist ein Bluttest auf die sogenannte Diaminooxidase, die Histamin aus Nahrungsmitteln abbaut. Weiterführende Tests zu Histamin im Blut sind möglich.

Meine Beobachtung ist, dass eine Fruktoseintoleranz früher oder später histaminähnlichen Symptomen hervorrufen kann. Auch Hormongaben beeinflussen den Histaminspiegel.



Hormondiät und 
Immunsystem



Das Hormon- und Immunsystem sind eng miteinander verbunden und vor allem Frauen sind viel anfälliger für Hormonschwankungen als Männer.

Unsere Nahrungsmittel, die Umwelt, Stress und Genetik wirken auf unseren Hormonspiegel. 

Bestimmte Nahrungsmittelgruppen beeinflussen ganz gezielt verschiedene Hormone. Mit einer Schritt-für Schritt Anleitung und umfangreichen Checklisten, können wir den Hormonen / Nahrungsmitteln auf die Spur kommen, die Ihnen Probleme bereiten.